Facelift: Wie läuft eine Gesichtsstraffung ab?

Ein ansprechendes Gesicht überzeugt durch die Harmonie von Mimik und Ausdruck und die Ausgewogenheit aller Proportionen. Dafür kann ein Facelift sorgen. Mit der Zunahme des Lebensalters und aufgrund von Umwelteinflüssen ist es möglich, dass dieser Gleichklang ganz ungünstig beeinflusst wird. Haut altert erkennbar. Jedoch muss man hierbei nicht tatenlos zuschauen. Durch ein Facelifting werden der Hals und die Wangen gestrafft, was zu einem jüngeren Aussehen verhilft. Jedoch fragen sich viele Betroffene: Wie läuft ein Facelifting ab? Mehr zum Thema sanfte Gesichtsstraffung finden sie auf der Seite eines bekannten plastischen Chirurgen in Berlin.

Für wen ein Facelift interessant ist

Haben die Haut sowie das darunter befindende Gewebe keine Spannkraft mehr, kann ein Facelift dem Gesicht eine jugendlichere und frischere Ausstrahlung zurückgeben. Hierbei werden die Gewebe- und Hautschichten an Hals und Wangen gestrafft. Damit lassen sich zwar nicht alle Falten entfernen, jedoch erscheinen nach einem erfolgreichen Facelifting Hals und Gesicht viel jugendlicher.

Wie das Facelift durchgeführt wird

Ein Facelifting nimmt man in einem tiefen Dämmerschlaf unter lokaler Betäubung vor. Die Dauer des Eingriffs beträgt zwei bis drei Stunden. Beim Facelifting verläuft die Schnittführung rund um das Ohr und am Haaransatz entlang. Damit ein sehr natürlich wirkendes Ergebnis erzielt wird, erfolgt die Straffung des Gewebes in zwei Lagen. Neben der Hautschicht wird ebenso die sich darunter befindende Schicht aus Bindegewebe, Muskulatur und Fettpölsterchen gelöst. Hierbei handelt es sich um die SMAS-Schicht (superficial muscular aponeurotic system). Während des Faceliftings können die einzelnen Schichten so in verschiedene Richtungen gespannt werden. Die darüber liegende Haut wird nach dem Straffen der SMAS-Schicht geglättet. Dabei wird überschüssige Haut beseitigt. Danach erfolgt das spannungsfreie Vernähen der Ränder. Die Schnitte können als nicht auffällige strichförmige Narben verheilen, welche von den Haaren gut verborgen werden.

Was nach dem Facelifting zu beachten ist

Nach ungefähr zwei Wochen werden die Fäden gezogen. Nach dem Facelift ist je nach Technik ein Kopfverband zu tragen. Verfärbungen, Schwellungen und ein mögliches Taubheitsgefühl sind nichts Ungewöhnliches und verschwinden nach maximal drei Wochen komplett. Das Schlafen mit erhöhtem Oberkörper und Kühlkompressen beschleunigen den Heilungsvorgang. Dabei sollten unnötige Spannung und Zug auf die Wundränder vermieden werden. Es empfiehlt sich, mindestens eine Auszeit von drei Wochen einzuplanen, da so lange ebenso die Nachbehandlungszeit in der entsprechenden Schönheitsklinik dauert. Zudem ist es wichtig, für etwa sechs Wochen nach dem Eingriff auf übermäßigen Alkoholverzehr, körperliche Anstrengungen und Sport zu verzichten. Sonnenbäder, Sauna- und Solariumbesuche sollten erst nach circa sechs Monaten wieder erfolgen. Über sämtliche möglichen Risiken und den exakten Ablauf des Facelifts empfiehlt es sich, in einem persönlichen Beratungsgespräch zu informieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.